Klimaschutzkonzept der Stadt Neu-Anspach mit Klimaschutz-Zielen, Umsetzung von Maßnahmen und Einstellung eines Klimaschutzmanagers beschlossen 

Die Stadtverordnetenversammlung hat am 25.06.2013 beschlossen, das  Klimaschutzkonzept Neu-Anspach vom 30.04.2013 als grundsätzliche politische Handlungsempfehlung für die künftige Klimaschutzpolitik in Neu-Anspach anzunehmen.

Als politische Selbstverpflichtung für die Stadt Neu-Anspach wurden folgende Klimaschutz-Ziele festgelegt


Stadt ruft zur Teilnahme am Projekt "KlimaAlltag in Neu-Anspach" auf

Den Alltag klimafreundlich gestalten:

Wie klimafreundlich lässt es sich in Neu-Anspach leben? Dieses herauszufinden und Verbesserungen anzustoßen ist das Ziel des Projektes „KlimaAlltag in Neu-Anspach“, das die Stadt im Rahmen der Erstellung ihres Klimaschutzprojektes Ende Januar starten wird. Vier Wochen lang soll dazu eine Gruppe von Bürgern ihr eigenes Alltagsverhalten und ihre Stadt unter die Lupe nehmen. Am Ende wird es sich erweisen, an welchen Stellen klimafreundliches Leben in Neu-Anspach einfach ist – und wo die Verhältnisse und Angebote in der Stadt verbesserungswürdig sind. Die Ergebnisse des Projektes gehen in das Klimaschutzkonzept ein, welches zurzeit für Neu-Anspach erarbeitet wird.

Stromverbrauch, Mobilitätsverhalten, Konsum: Unser ganzes Leben ist mit Auswirkungen auf Energieverbrauch und Klima verbunden. Wenn Energiewende und Klimaschutz gelingen sollen, dann erfordert das auch Veränderungen unserer Lebensgewohnheiten. Im Projekt „KlimaAlltag in Neu-Anspach“ erhalten die Teilnehmer zu Beginn eine Liste mit konkreten Möglichkeiten, das eigene Leben klimaverträglicher zu gestalten. Einige, selbstgewählte Punkte setzen sie in die Praxis um  - und sammeln damit ihre Erfahrungen. Am Schluss werden die Erfahrungen ausgewertet und sollen zur Weiterentwicklung der Stadt Neu-Anspach beitragen.

Interessenten können sich im Neu-Anspacher Rathaus melden bei Mirjam Matthäus-Kranz (mirjam.matthaeus@neu-anspach.de) und Christina Feix (christina.feix@neu-anspach.de), Tel. 06081-1025-6010. Sie erhalten dort weitere Informationen und ein Anmeldeformular.

Die letzte Gelegenheit, sich anzumelden, bietet die Klimaschutz-Ideenwerkstatt am 26.01.2013 ab 14.00 Uhr im Bürgerhaus Neu-Anspach.

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Klimafreundliches Neu-Anspach: Ihre Ideen sind gefragt!


Ideenwerkstatt am 26. Januar im Bürgerhaus

Für die Stadt Neu-Anspach wird derzeit ein Klimaschutzkonzept erstellt. Ein wesentlicher, elementarer Baustein des Klimaschutzkonzept-Prozesses ist die Einbindung der lokalen Akteure.


Die Energiewende kann nur gelingen, wenn Politik und Bevölkerung an einem Strang ziehen. Viele Menschen haben gute Ideen, wie Energie eingespart und umweltschonend produziert und konsumiert werden könnte. Viele Menschen sind längst selbst im Kleinen wie im Großen aktiv. Damit diese Ideen und wertvollen Erfahrungen nicht ungenutzt bleiben, veranstaltet die Stadt Neu-Anspach erstmals eine Klimaschutz-Ideenwerkstatt für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Die Ideenwerkstatt findet am Samstag, den 26. Januar 2013 von 14.00 bis 18.00 Uhr im Bürgerhaus Neu-Anspach, Großer Saal, in der Gustav-Heinemann-Straße 3, statt. 


In der Klimaschutz-Ideenwerkstatt kommen sowohl informative als auch unterhaltende Elemente zum Tragen. Ihre Mitarbeit, Ideen und Vorschläge für zukünftige Klimaschutzmaßnahmen in Neu-Anspach stehen im Vordergrund. Die Ideen und Vorschläge der Teilnehmer werden an sechs Thementischen gesammelt. Folgende Thementische sind vorgesehen:


•    Klimaschonende Mobilität für alle
•    Wertschöpfung aus erneuerbaren Energien
•    Energiesparen vom Keller bis zum Dach
•    Klimafreundlich Konsumieren und Investieren
•    Arbeitsplätze schaffen durch die Energiewende
•    Bewusstsein schaffen - aber wie?


Die Thementische werden von Mitgliedern der Steuerungsgruppe moderiert.
Weitere Informationen zur Ideenwerkstatt und dem Akteursprozess für die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes bekommen sie bei Frau Mirjam Matthäus, Abteilung Bauen, Wohnen und Umwelt, Tel: 06081 / 1025-6010, E-Mail: mirjam.matthaeus@neu-anspach.de 


Das integrierte Klimaschutzkonzept Neu-Anspach wird von zwei externen Dienstleistern, der Firma febis Service GmbH aus Frankfurt am Main und der Firma merkWATT GmbH aus Braunschweig, bearbeitet und im Rahmen der Klimaschutzinitiative der Bundesregierung vom Bundesumweltministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.


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Energiebedarfe drastisch senken, deutlich mehr erneuerbare Energien produzieren

Die Ergebnisse der simWATT-Werkstatt Neu-Anspach vom 28. September 2012

Am 28. September 2012 fand im Rahmen der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Neu-Anspach ein öffentlicher Workshop zur Energiezukunft statt. Die Teilnehmer erstellten mit Hilfe der Simulations-Software simWATT des Büros merkWATT unter der Moderation von Michael Fuder ein Zielszenario 2050 für die Energieversorgung der Stadt. Dieses wurde am Schluss des Workshops mit 10 Ja- und 4 Neinstimmen bei 2 Enthaltungen angenommen.

Nach diesem Szenario sollte Neu-Anspach anstreben, seinen Primärenergiebedarf 2010 von fast 400 Gigawattstunden bis 2050 um etwa ein Drittel abgesenkt zu haben, und zwar gleichmäßig in jedem der Bereiche Strom, Wärme und Treibstoff; die Einsparung im besonders wichtigen Wärmebereich läge damit deutlich unter dem Ziel der Bundesrepublik.

Von dem verbleibenden Primärenergiebedarf empfiehlt der simWATT-Workshop künftig vier Fünftel durch erneuerbare Energie zu decken, die im Stadtgebiet von Neu-Anspach gewonnen werden. Ein etwa gleich großer Beitrag von jeweils über 50 GWh soll davon auf Windstrom, Solarwärme und Umgebungswärme (Wärmepumpe) entfallen. Eine große Rolle soll auch Solarstrom spielen, und zwar sowohl auf Dächern als auch in Form von Freilandanlagen, für die nach heutigem Stand der Technik etwa zwei Prozent des Neu-Anspacher Stadtgebietes benötigt würden. Dazu kommen kleinere Mengen aus der Bioenergie. Acht Prozent des künftigen Energiebedarfs könnte Neu- Anspach dadurch decken, dass es gemäß seiner Einwohnerzahl einen Teil des für Deutschland geplanten Offshore-Windstroms für sich "beansprucht".

Auch bei diesen ambitionierten Zielen hätte Neu-Anspach noch einen "Energie-Fehlbedarf" von 35 GWh. Allerdings waren die Workshop-Teilnehmer davon überzeugt, dass diese Energiemenge durch technischen Fortschritt bei den Energiegewinnungsanlagen abgedeckt werden wird.

Zusammengefasst bedeuten diese Zahlen, dass sich Neu-Anspach gemäß dem Szenario bis 2050 ohne fossile Energieträger auskommen kann, sofern politisch die Weichen richtig gestellt werden und sich auch die ganze Bevölkerung entsprechend engagiert.

Die für den Akteurs-Prozess gebildete Steuerungsgruppe wird sich bei ihrem nächsten Treffen am

22.11.2012 mit den Ergebnissen auseinandersetzen. Hieraus soll eine Zielformulierung ausgearbeitet und den politischen Gremien für ihre politische Arbeit empfohlen werden.

Im Klimaschutzkonzept für Neu-Anspach, das Ende März 2013 fertig gestellt sein soll, werden die Ergebnisse und Empfehlungen des simWATT-Workshops berücksichtigt. Dort wird aufgezeigt, durch welche konkreten Maßnahmen die Ziele erreicht werden können.

Wer Interesse hat, sich an dem Klimaschutzkonzept für Neu-Anspach zu beteiligen, kann sich bei Mirjam Matthäus, Abteilung Bauen, Wohnen und Umwelt der Stadt Neu-Anspach, E-Mail: mirjam.matthaeus@neu-anspach.de melden. 

 

Startschuss für das Klimaschutzkonzept Neu-Anspach - Wir sind dabei!

Eine monatliche Energieberatung für Bürger, der Bau von thermischen Solaranlagen und Photovoltaik-Anlagen, die Erfassung der kommunalen Liegenschaften über ein Gebäudemanagement oder die Nahwärmeversorgung des Gewerbegebietes Am Kellerborn mit Holz aus dem eigenen Stadtwald: Neu-Anspach engagiert sich bereits mit verschiedenen Projekten zum Klimaschutz. Als Unterzeichnerin der Charta "100 Kommunen für den Klimaschutz" ist die Stadt zudem eine Selbstverpflichtung zur Reduzierung Ihrer CO2-Emissionen eingegangen. Doch Neu-Anspach will sich noch stärker für den Klimaschutz einsetzen und gemeinsam mit und für die Bürger der Stadt aktiv werden.

Mit der Beauftragung eines umfassenden Klimaschutzkonzeptes möchte die Stadt nun eine wichtige Grundlage schaffen, Einsparpotentiale zu analysieren und zweckmäßige Maßnahmen zukünftig strategisch und wirtschaftlich anzugehen. Mit der Bewilligung des Antrages auf Förderung unterstützt das BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit). die Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes Neu-Anspach (Förderkennzeichen: 03KS1866), mit 65 % der Kosten. Projektträger ist die Forschungszentrum Jülich GmbH. Mit der Erstellung wurde die febis Service GmbH in Kooperation mit der merkWATT GmbH  beauftragt. Die Bearbeitung wird im Projektzeitraum vom 01.04.2012 bis voraussichtlich 31.03.2013 in enger Zusammenarbeit mit der Stadt und lokalen Akteuren erfolgen.

Eine CO2-Startbilanz wird das Fundament des Konzeptes bilden. Dafür werden verschiedenste Handlungsfelder, wie private Haushalte, Gewerbetreibende, Energieerzeugung, Verkehr, Konsum und Erneuerbare Energien einbezogen. Ziel ist es, einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zu erarbeiten, mit dem Neu-Anspach und seine Bürger den Energieverbrauch in der Stadt in erheblichem Maße reduzieren und gleichzeitig die eigene Haushaltskasse sowie den öffentlichen Haushalt entlasten können.

In einem ersten Schritt wurden und werden von dem externen Dienstleister persönliche Interviews mit Personen geführt, die in und für Neu-Anspach politisch, administrativ, wirtschaftlich und sozial aktiv sind, um deren Ideen und Kenntnisse bei der Konzepterstellung einfließen lassen zu können.

De Erarbeitung des Konzeptes soll außerdem durch eine Steuerungsgruppe begleitet werden, um eine enge Abstimmung mit den Akteuren und Bürgern der Stadt zu gewährleisten. Diese Gruppe soll die Verwaltung und die beauftragten Firmen bei den Planungen der weiteren Akteursbeteiligung und öffentlichen Veranstaltungen unterstützen. Das erste Treffen der Klimaschutz-Steuerungsgruppe findet am 05.09.2012 statt.

Am 06.10.2012 ist dann eine Ideenwerkstatt geplant, bei der die teilnehmenden lokalen Akteure und interessierten Bürgerinnen und Bürger sich informieren und ihre Ideen aktiv einbringen können.

Wenn Sie Fragen zum Klimaschutzkonzept haben oder aktiv teilnehmen möchten, können Sie sich an die Stadtverwaltung, Abteilung Bauen, Wohnen und Umwelt, Frau Mirjam Matthäus, Tel: 06081 1025-6010, E-Mail: mirjam.matthaeus@neu-anspach.de wenden.


Weitere Informationen erhalten Sie unter:

externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen www.bmu-klimaschutzinitiative.de
externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen
 http://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/



         

Kontakt
Stadt Neu-Anspach
Bahnhofstraße 26
61267 Neu-Anspach
Tel.: 06081 1025-0
Fax: 06081 1025-9000
info@neu-anspach.de
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