Geschichte

    Die Stadt Neu-Anspach entstand im Zuge der Gebietsreform in Hessen am 1.Dezember 1970 als freiwilliger Zusammenschluss der ehemals selbständigen, überwiegend landwirtschaftlich geprägten Hochtaunus-Gemeinden Anspach, Hausen-Arnsbach, Rod am Berg und Westerfeld. 1971 kam Westerfeld als vierter Ortsteil Neu-Anspachs hinzu.

    Durch programmiertes Wachstum im Rahmen einer Entwicklungsmaßnahme erhöhte sich die Einwohnerzahl zwischen 1973 und 2007 von 6.400 auf 15.200. „Zentrum des siedlungsstrategisch günstig gelegenen Neubaugebiets ist das „Vierländereck“, mit Marktplatz, Bürgerhaus, Ladengalerie mit Bücherei, katholischer Kirche und Gotteshaus der evangelischen-freikirchlichen Gemeinde“, heißt es im Atlas für Denkmaltopographie des Hochtaunuskreises (S. 384). Im Jahr 1997 erfolgte die Freigabe der Heisterbachstraße und damit die Anbindung an die neuen Wohngebiete an der B456. Im Jahr 2007 bekam Neu-Anspach den Stadttitel verliehen.