Online-Beteiligung zum Radverkehrskonzept geht in die zweite Runde

    Nach einer erfolgreichen ersten Bürgerbeteiligung zum Auftakt des Radverkehrskonzeptes im November 2020, beginnt jetzt die zweite Beteiligung zur Maßnahmenbewertung. Diese bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, Einfluss auf die Priorisierung der Maßnahmen zu nehmen. 

    Jetzt ist die Erstellung des Radverkehrskonzeptes für den Hochtaunuskreis in den letzten Zügen. Zur Erinnerung: Ziel des Konzeptes ist es, ein sicheres, komfortables und zügig befahrbares Radverkehrsnetz für den Alltagsradverkehr zu entwickeln. Dieses Netz soll alle Kommunen des Landkreises, größere Stadt- oder Ortsteile und Nachbarkommunen möglichst direkt miteinander verbinden.

    Knapp ein Jahr ist seit dem Projektstart und der ersten Bürgerbeteiligung vergangen. In diesem Jahr wurde ein kreisweites Radverkehrsnetz erarbeitet, sowie Maßnahmenvorschläge zu dessen Realisierung. Auf Basis vorhandener Routen und der mehr als 1.600 Meldungen von Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen der ersten Bürgerbeteiligung, wurde ein Befahrungsnetz von etwa 1.200 Kilometern erstellt, welches das Planungsbüro im Anschluss komplett mit dem Fahrrad abgefahren und fotografisch erfasst hat. Auch Fahrtdaten des STADTRADELN 2020 sind in die Netzerstellung eingeflossen.

    Nach Abstimmungen mit den Kommunen des Hochtaunuskreises, weiteren Akteuren wie ADFC, Hessen-Forst und Landwirtschaft sowie den angrenzenden Landkreisen, stellt ein 85 Kilometer langes Netz für den Alltagsradverkehr das vorläufige Ergebnis dar. Jetzt sind wieder die Bürgerinnen und Bürger gefragt. In einer zweiten Online-Beteiligung können Sie den aktuellen Entwurf des Radverkehrskonzeptes einsehen, Informationen zu den Maßnahmen abrufen und eine Bewertung sowie Kommentare abgeben.

    Die Seite zur zweiten Online-Beteiligung kann bis zum 17. Oktober 2021 über den folgenden Link abgerufen werden: https://radverkehrskonzept-hochtaunuskreis.de/

    Die Kommentare und Bewertungen werden durch das zuständige Planungsbüro im Anschluss ausgewertet und fließen dann in die Priorisierung der Maßnahmen ein. Der Abschluss des Radverkehrskonzeptes ist für Dezember 2021 geplant.

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