Nahmobilität

    Mobil sein in Neu-Anspach - Nachhaltige Mobilität bewegt uns!

    Die Mobilität der Menschen ist ein wichtiger Bestandteil des modernen Lebens. Viele Wege zur Arbeit, in der Freizeit oder bei der täglichen Versorgung bewältigt die Bevölkerung auf dem Land oder in der Stadt quer durch alle Altersklassen und Bevölkerungsschichten zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Bus, mit der Bahn oder mit dem Auto oder LKW.

    Die Neu-Anspacher Bürgerinnen und Bürger legen Tag für Tag sowohl Wege innerhalb der Stadt zurück oder pendeln in die umliegenden Kommunen oder nach Frankfurt und weiter.

    Auch aus den Nachbarkommunen kommen täglich viele Menschen zum Arbeiten, zur Ausbildung oder zum Einkaufen nach Neu-Anspach. Ferner ziehen die gastronomischen und touristischen Angebote zusätzlich Menschen in unsere Region.

    Mit dem Auto
    Der nächste Anschluss an die Bundesautobahn 661 ist etwa 13 Kilometer vom Stadtzentrum Neu-Anspach entfernt. Der Anschluss an die Bundesautobahn A 5 ist etwa 15 Kilometer entfernt, nach Bad Homburg sind es 12 Kilometer und zum Flughafen Frankfurt am Main etwa 35 Kilometer.

    Mobil zu Fuß und mit dem Rad
    Mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH), bei der die Stadt Neu-Anspach seit 2016 Mitglied ist, möchte die Stadt ihre Bürgerinnen und Bürger für den Fuß- und Radverkehr motivieren. Mit einem Video für die Nahmobilität zeigt die AGNH die positiven Aspekte der Alltagsmobilität zu Fuß oder mit dem Rad auf.

    Zu Fuß gehen und Fahrradfahren sind unschlagbar in der Ökobilanz und für die Gesundheit. Wer zu Fuß geht oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, tut sich und der Umwelt Gutes. Körper und Geist bleiben fit und das Ganze ohne Lärm- und Schadstoffausstoß. Zahlreiche Alltagsstrecken sind Kurzstrecken, die ohne weiteres mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurück gelegt werden können.

    Ein spezielles Angebot für Radfahrer ist der Radrouten Planer Hessen
    Er gibt adressgenaue Routenvorschläge aus, die sich nach Kriterien wie etwa Steigungen filtern lassen. Auch Sehenswürdigkeiten, Servicestationen und Verleihstationen sowie Bett & Bike-Betriebe entlang der Strecke sind vermerkt. Der Radroutenplaner ist ein gemeinsames Angebot des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen und der ivm (Integriertes Verkehrsmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH). 

    ÖPNV im Taunus
    Einen wichtigen Beitrag für eine umweltverträgliche Mobilität leistet der öffentliche Nahverkehr auf der Schiene: Es gibt vom Bahnhof Anspach und Haltepunkt Hausen-Arnsbach direkte Verbindungen nach Bad Homburg und Frankfurt am Main, Grävenwiesbach und Brandoberndorf mit der vom Verkehrsverband Hochtaunus (VHT) betriebenen RMV-Linie 15 (Taunusbahn). Außerdem gibt es Buslinien nach Usingen, Wehrheim, Weilrod, Schmitten und Königstein im Taunus.

    Elektrifizierung der Taunusbahn
    Die Taunusbahn wird zwischen Friedrichsdorf und Usingen elektrifiziert. Mit der Elektrifizierung soll die S-Bahn-Linie S5, die bisher zwischen Frankfurt Süd und Friedrichsdorf verkehrt, bis Usingen verlängert werden. Ziel ist eine bessere Anbindung des Usinger Landes. Der Abschluss der Baumaßnahmen ist für Dezember 2022 geplant. Der VHT hat für das Projekt Elektrifizierung Taunusbahn eine Projektseite eingerichtet. Informationen finden Interessierte unter www.taunusbahn.de.

    Pilotprojekt Wasserstoff-Triebwagen
    Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und das Land Hessen haben den Taunus als Pilotregion für den Betrieb von Wasserstoff-Triebwagen ausgewählt. Parallel zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 sollen nach Aufbau der notwendigen Infrastruktur neue mit Wasserstoff angetriebene Triebfahrzeuge auf der Taunusbahnstrecke und drei weiteren Bahnlinien im Taunus an den Start gehen und schrittweise die derzeitigen Diesel-Triebwagen ersetzen.

    E-Mobilität und E-Carsharing
    Aber auch neue Mobilitätsangebote wie die Nutzung von Elektrofahrzeugen für Private und gewerbliche Nutzung sowie neue Mobilitätskonzepte wie beispielsweise das E-Car-Sharing, können ebenfalls zu einer klimafreundlichen Mobilität beitragen und nehmen auch im ländlich geprägten Raum immer mehr an Bedeutung zu.

    Die Anzahl der zugelassenen Elektrofahrzeuge in Neu-Anspach ist von 4 Mitte September 2016 kontinuierlich gestiegen. Mitte September 2019 wurden 49 zugelassene E-Fahrzeuge registriert. Auch die Stadt nutzt im Bauhof ein E-Fahrzeug. Frei zugängliche Ladesäulen mit speziell für E-Autos ausgewiesenen öffentlichen Parkplätzen gibt es von der SÜWAG auf dem Rathaus-Parkplatz in der Bahnhofstraße 26 oder von der Mainova im Gewerbegebiet „Am Burgweg“ in der Rudolf-Diesel-Straße/Ecke Robert-Bosch-Straße.

    Stadtentwicklung und Mobilität
    Im integrierten Stadtentwicklungskonzept Neu-Anspach ist das Thema „Verkehr und Mobilität“ ebenfalls fester Bestandteil.

    Ziel sollte es sein, eine sichere, umweltverträgliche und nachhaltige Mobilität für die Bürgerinnen und Bürger und für Gäste und Besucher der Stadt zu erhalten bzw. weiter auszubauen.

    Nachhaltige Mobilität ist machbar, gesund und klimafreundlich!



    Nahmobilität beim Europatag am 11. Mai 2019

    Neu-Anspach setzte beim Europatag am 11. Mai 2019 Nahmobilität in Szene - Fotowand-Aktion beleuchtet die vielen Facetten des Fuß- und Radverkehrs

    Die Stadt Neu-Anspach lud am Samstag, den 11. Mai alle Besucherinnen und Besucher des Europatages im Hessenpark zu einer Mitmach-Aktion der etwas anderen Art ein. Unter dem Motto „Nahmobilität bedeutet für mich…“ konnten sich die Veranstaltungsgäste vor einer blauen Fotowand mit vielseitigen und spaßigen Requisiten individuell in Szene setzen und so zeigen, was Fuß- und Radverkehr in Neu-Anspach und im Hochtaunuskreis für sie bedeutet. Die wasserfeste Fotowand wurde direkt neben dem Stand der Stadt Neu-Anspach aufgebaut. Die Schnappschüsse wurden mithilfe einer Sofortbildkamera festgehalten; das Bild konnten die Besucherinnen und Besucher anschließend direkt mit nach Hause nehmen. Die Requisiten und das engagierte Fototeam fanden in den Fotopausen unter dem Zelt ein trockenes Plätzchen.
    Trotz Dauerregen und ungemütlicher Temperaturen ließen sich viele Gäste nicht abhalten, bei der spaßigen Mitmach-Aktion für Schnappschüsse zu posieren. Insgesamt wurden 150 Fotos gemacht. Sogar der Bürgermeister und einige Politiker zeigten, wie bunt und facettenreich Nahmobilität in Neu-Anspach ist.

    Mit der Aktion unterstützt das Land Hessen die Kommunen im Rahmen der Nahmobilitätsstrategie für Hessen.
    Nahmobilität in Hessen – Einfach machen!

    Das Land Hessen verfolgt das Ziel, den Anteil des Fuß- und Radverkehrs auf Wegen innerhalb der Städte und Gemeinden in Hessen deutlich zu erhöhen und damit die Lebensqualität zu verbessern. Um die Landkreise, Städte und Gemeinden bei der Stärkung des Fuß- und Radverkehrs zu unterstützen hat das Land Hessen die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) initiiert. In der AGNH tauschen sich über 170 hessische Gemeinden, Städte und Landkreise aus und machen sich durch ihre vielfältigen Maßnahmen und Aktionen für die Förderung von Nahmobilität auf lokaler Ebene stark.

    Neu-Anspach ist seit 2016 Mitgliedskommune in der AGNH.

    Weitere Informationen auf www.nahmobil-hessen.de


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    Neu-Anspach ist Mitglied bei der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen

    Die Stadt Neu-Anspach ist seit dem 17.10.2016 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH).

    Was macht die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen? 
    Die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) fördert und stärkt den Fuß- und Radverkehr in Hessen. Die AGNH wurde durch das Land Hessen initiiert, um den Austausch von Ideen und Erfahrungen sowie die Vernetzung von Kommunen, Verbänden, Hochschulen, Wirtschaft und Verkehrsverbünden zu fördern. Sie dient als Kompetenznetzwerk, in dem gemeinsam beispielhafte Konzepte bekanntgemacht sowie neue Ideen entwickelt und umgesetzt werden. Zentrales Ziel ist die Verbesserung der Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr sowie dessen Verknüpfung mit dem ÖPNV, um die Nahmobilität in Hessen als integralen Bestandteil des gesamten Verkehrssystems zu fördern.

    Was versteht man unter Nahmobilität?

    Die Wege zum Büro, zur Arbeit, zur Schule - viele Wege, die wir zurücklegen, sind so kurz, dass man sie problemlos mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen kann. Nahmobilität bedeutet sowohl Mobilität über kurze Distanzen als auch in kleinen Netzen, u.a. im Quartier, Arbeits- oder Einkaufsumfeld. Nahmobilität wird daher in der Regel mit Fuß- und Fahrradverkehr gleichgesetzt, schließt aber auch die Verknüpfung mit dem Öffentlichen Personennahverkehr ein.
    Nahmobilität ist ein integraler Bestandteil des Verkehrssystems.

    Sie haben Fragen zur AGNH?
    Dann wenden Sie sich bitte an die AGNH-Geschäftsstelle:
    Hessisches Ministerium für Wirtschaft,
    Energie, Verkehr und Landesentwicklung
    Kaiser-Friedrich-Ring 75
    65185 Wiesbaden
    E-Mail:
    www.mobileshessen2020.de
    https://www.mobileshessen2020.de/Nahmobilitaet