Geschichte

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Buntspecht am Baum


Vor 1850 war der Wald nahezu ausschließlich auf die Gewinnung von Brennholz zugeschnitten. Daneben lieferte er Bauholz für die Fachwerkhäuser und die Bauern trieben ihr Vieh gerne zum Weiden in den Wald. Die landwirtschaftlichen Flächen wurden viel stärker als heute für den Anbau von Feldfrüchten benötigt. Der Laubfall im Herbst wurde mit Rechen eingesammelt und im Winter als Einstreu in die Ställe gestreut.
Diese sogenannte "Streunutzung" und die Waldweide führten zu einer extremen Auszehrung der Waldböden. Daher schien der Wald an vielen Stellen in seinem Bestand gefährdet.

Erst mit der Erfindung des Kunstdüngers für die Landwirtschaft wandelte sich diese traditionelle Waldnutzung allmählich. Auch die Entdeckung der Kohle als Energieträger trug dazu bei.

Gleichzeitig wurden überall in Deutschland strenge Forstgesetze erlassen. Insbesondere das "Gesetz der Nachhaltigkeit", das bis heute Gültigkeit hat, war dabei von Bedeutung. Es besagte, dass nur noch so viel Holz in den Wäldern eingeschlagen werden durfte, wie gleichzeitig nachwuchs. Auf diese Weise konnte der Wald vor der vollständigen Verwüstung bewahrt werden.

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